| Einweihung der Wallfahrtskapelle St. Ottilien |
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Am 3. Juli 2011 hat Pfarrer Edi Birrer, Buttisholz, die Wallfahrtskapelle St. Ottilien festlich und mit sichtlicher Freude wieder eingeweiht und eingesegnet. Rund 300 Personen nahmen an der Einweihung teil und mit 200 Personen wurde dieser freudige Anlasse im Festzelt gefeiert. Den Planern, Beratern, Künstler und Handwerken, die zum guten Gelingen beitrugen, wurde der beste Dank ausgesprochen. Nach nur 6 Monaten Renovationszeit ist das Vorhaben abgeschlossen. Innen und Aussen erstrahlt die Kapelle in neuem Glanz. Neu gegenüber bisher ist der farbige Stuck am Gewölbe. Das Deckenrelief wurde in der bisherigen Form neu gefasst. Die Restaurierung verursacht Kosten von rund 450‘000 Franken. Der Stiftungsrat dankt allen, die zum guten Gelingen des Werkes beitragen. Insbesondere dankt er allen Spendern und Gönnern, die mit Ihren Spenden und Beiträgen die Finanzierung für das gelungene Werk sicherstellen. Wir freuen uns und heissen Sie in St. Ottilien weiterhin herzlich willkommen.
Der Augensegen findet ab 3. Juli 2011 wieder in St. Ottilien statt und zwar jeden Sonntag bis 16. Oktober 2011, 14.00 Uhr Rosenkranzgebet, 14.30 Uhr Vesper mit Augensegen und jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, je 15.30 Uhr Rosenkranz und 16.00 Uhr Gottesdienst mit Augensegen.
Sonntag, 16. Okt. 2011 ist Chilbisonntag 10.30 Uhr Gottesdienst im Festzelt und 14.30 Uhr Vesper mit Augensegen.
Am Dienstag, 13. Dez. 2011 wird das Patrozinium gefeiert: 16.00 Uhr Gottesdienst. Der Stiftungsrat der Kapellenstiftung St. Ottilien.
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| Die Kapelle im neuen Glanz, hier bei der Einweihungsfeier |
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Pfarrer Edi Birrer segnet die Kapelle ein. |
Der Stiftungsrat (v.l.): Marietta Bühlmann, Rita Egli, Stiftungspräsident Isidor Stadelmann, Stiftungspflegerin Cécile Fischer, Kirchmeier Edgar Muff und Pfarrer Edi Birrer |
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| Stiftungspflegerin Cécile Fischer bedankt sich bei Stiiftungsratspräsident Isidor Stadelmann für seinen grossen Einsatz und für die immense Arbeit. |
Rechter Seitenaltar mit der hl. Ottilia als Ordensfrau. |
| Fotos: AzR |
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| Bilder von der Renovation |
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| Dejan Wüest beim dritten Reinigungsdurchgang |
Verschmutzung der Wände: Markante Farbunterschiede; oben vor der Reinigung; unten nach den 2. Reinigungsdurchgang |
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Historischer Moment bei der Renovation der St. Ottilienkapelle
Turm, Glocken und Dach sind fertig. Es ist Halbzeit bei der Renovation der St. Ottilienkapelle. Am 18. April 2011 werden die Turmakten wieder in die Turmkugel eingelegt und Turmkugel und Turmkreuz wieder aufgesetzt – ein historischer Moment. Mit Planern, Handwerkern und Nachbarn beging der Stiftungsrat diese Feierstunde als kleine Aufrichte. Was seither nur 4 mal stattfand – fand am 18. April 2011 zum fünftenmal seit 1669 statt. Die Einlegung von Turmakten in den Turm und die Aufsetzung von Kugel und Kreuz auf den Turm. Turmschriften sind Zeitdokumente, die im Turm der Nachwelt übergeben werden. Sie berichten vom aktuellen Baugeschehen, halten wichtige Geschehnisse der Zeit fest und zeichnen ein Bild der Gegenwart. In zwei Kupferdosen sind die alten Turmdokumente von 1669, 1832, 1896 und 1986 aufbewahrt. Sie werden mit einer neuen Turmschrift mit Dokumenten der Restauration von 2011 ergänzt. Am Montag, 18. April 2011 setzte Sakristan und Spenglermeister Gregor Hebler Kugel und Kreuz als würdigen Turmabschluss wieder auf. Turm und Dach sind saniert. Die rote Farbe des Daches macht weitherum auf die einzigartige Kapelle aufmerksam. Die drei Glocken hangen neu an Holzjochen. Die Klöppel wurden justiert und schlagen nun mit warmem Ton auf den Glockenrand. Eine neue Läutmaschine mit neuer Steuerung wird ab Ostern wieder zum Gebet und zum Stundenschlag die Glocken erklingen lassen. Nach der Kugel und Kreuzaufsetzung wird bis auf Unterkant des Daches abgerüstet. Der Dachraum wird wie bisher den Fledermausmüttern mit ihren Jungen als Wochenstube dienen. Auch sie sind aus den Winterquartieren wieder zurück und sind wieder da! In einer kurzen Feierstunde begrüsste Stiftungsratspräsident Isidor Stadelmann die Planer, Handwerker, Nachbarn und die verantwortlichen Personen der Kapellenstiftung und des Fledermausschutzes bei einem Morgenkaffee im Pilgerstübli. „Das Dach ist wieder dicht und schön. Kugel und Kreuz sind wieder aufgesetzt. Die begonnene Renovation geht in die zweite Hälfte. Bis jetzt ist alles gut, ruhig und unfallfrei verlaufen“ hält der Stiftungsrat in seiner Dankesadresse an Planer und Handwerker fest, „währenddem die Restfinanzierung mit dem Spendenaufruf auch angelaufen ist und hoffentlich ein gutes Ergebnis bringt.“ Zur Zeit wird das Deckenrelief untersucht. Es wird voraussichtlich neu gefasst. In nächster Zeit werden die Fassaden aussen und innen gereinigt und die Stukkschäden ausgebessert. Bis Ende Mai wird der Rest des Gerüstes entfernt und die Arbeiten konzentrieren sich auf das Innere. Am 3. Juli 2011 will die Kapelle wieder eingeweiht werden. |
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| Stiftungsratspräsident Isidor Stadelmann beim Einlegen der Turmakten |
Spenglermeister Gerry Hebler setzt Turmkugel und Kreuz im Beisein von (v.l.n.r.) alt Stiftungsratspräsident Josef Buck, Stiftungsratspräsident Isidor Stadelmann und alt Pfleger Josef Fischer auf |
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Liebe Kapellenbesucher,
Geschätzte Freunde von St. Ottilien,
der Stiftungsrat hat beschlossen, die Kapelle St. Ottilien nach 25 Jahren wieder einer umfassenden Innen- und Aussenrenovation zu unterziehen. Der Zahn der Zeit hat dem äusseren Zustand der Kapelle zugesetzt. Erste Schäden waren sichtbar. Im Innenraum hatten vorallem Russrückstände und das ungünstige bauphysikalische Klima zu starken Verschwärzungen geführt. Die Kapelle erscheint nun wieder in altem Glanz erscheinen und ist wieder ein würdiger, bethafter Raum werden. Die Renovation erfolgte in Zusammenarbeit mit der kant. Denkmalpflege. Architekt Patrik Ziswiler, Buttisholz, leitete die Renovationsarbeiten. Mit der Renovation wurde Mitte Dezember 2010 begonnen und konnte Ende Juni 2011 abgeschlossen werden. Die Renovationskosten belaufen sich auf 360'000 Franken. Die Einweihung fand am 3. Juli 2011 statt.
Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns bei der Bewältigung des Vorhabens unterstützen. Der Finanzaufwand ist für die Stiftung eine Herausforderung, die wir ohne Mithilfe Dritter nicht bewältigen können. Wir danken Ihnen für jede Gabe (Renovationskonto: PC 60-5378-2, Raiffeisenbank Buttisholz, Konto 926039.4.
Der Stiftungsrat |
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